Die Vogelbeere ist in Europa (mit Ausnahme des Mittelmeerraumes) sowie in den gemäßigten Bereichen Asiens heimisch. Die Vogelbeere ist ein schneller Besiedler von Brachflächen und kommt auf Lichtungen, in Hecken oder an Waldrändern vor. Im Gebirgefindet man den Baum bis an die Baumgrenze. Die Vogelbeere ist mit einer durchschnittlichen Höhe von bis zu 15 m ein kleinwüchsiger Baum. In seltenen Fällen erreicht ein Vogelbeerbaum 25 m. Der deutsche Name stammt von den orangefarbigen Beeren, die der Baum im Herbst trägt und die gerne von Vögeln gefressen werden. Mit dem Kot der Vögel werden die Samen weit verbreitet. Die runden Beeren haben einen Durchmesser von etwa 1 cm. Die Beeren enthalten, neben der wenig schmackhaften Parasorbinsäure, die in zu Magenproblemen führen kann, grosse Mengen Vitamin C (bis zu 100 mg pro 100 Gramm Beeren) sowie Provitamin A und Sorbit, einen Zuckeraustauschstoff. Durch Kochen wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut, die gut erträglich ist. Auch wenn sich im Volksglaube hartnäckig das Gerücht hält, die Früchte seien giftig, ist dies nicht richtig. Täglich ein paar rohe Früchte gekaut, sind dem Stuhlgang förderlich; getrocknet dagegen gelten die Beeren als Hausmittel gegen Durchfall. Nach den ersten Frösten verlieren die Früchte ihren bitteren Geschmack, und werden leicht süßlich. Gekochte Beeren können auch in größeren Mengen gegessen werden.
Sorbier des Oisseaux, Bronzemedaille, Reserve de Famille
Fruchtbrände Spiritueux Precieux
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SV
